VST Loinger zu Cybersecurity, Homeoffice und neue Produkte (NL 34b/22)

VST Vorsitzender Johannes Loinger, copyright DAS

D.A.S. Rechtsschutz überschreitet eine anspruchsvolle Marke!

Wir haben 6 Fragen an Johannes Loinger gestellt, CEO und Vorsitzender des Vorstands der D.A.S. Rechtsschutz AG.
Hier folgen die ersten interessanten Antworten.

IVVA: Was hat sich bei Ihnen in den letzten Monaten in punkto Geschäftsentwicklung getan?

VST Loinger: In den letzten Monaten hat sich in erster Linie die gesellschaftliche und geopolitische Situation verändert und das geht auch an unserer Branche nicht spurlos vorüber. Die pandemiebedingten Wirtschaftsbedingungen, die sich nun doch langsam verändernde Niedrigzinssituation sowie natürlich der Ukraine-Krieg mit seinen Auswirkungen auf unsere Versorgungssicherheit und die Inflation machen sich bereits stark bemerkbar.

Doch auch in diesem Umfeld blicken wir erneut auf eine sehr gute Geschäftsentwicklung zurück und wagen diesbezüglich auch für das restliche Jahr 2022 optimistisch zu sein. Nach den ersten 10 Monaten des heurigen Jahres verzeichnen wir einen sehr erfreulichen Zuwachs an Beitragseinnahmen und auch bei der Anzahl unserer Kunden. Es ist uns erfreulicherweise gelungen, das gute Image und die hohe Bekanntheit der D.A.S. sowie unsere Produktangebote und RechtsService-Leistungen weiter auszubauen. Wir haben unsere Vertriebskraft, insbesondere im D.A.S. Partnervertrieb, verstärken können und mit vielfältigen Maßnahmen den Abrieb reduziert. Relevanten Einfluss hat mit Sicherheit unsere konzentrierte Beschäftigung mit den Kundenbedürfnissen und -erwartungen entlang des gesamten Kundenlebenszyklus genommen.

IVVA: Gibt es bei der D.A.S. neue Produkte bzw. neue Konditionen?

VST Loinger: Hier muss ich etwas ausholen: Die Basis für unsere Produktinnovationen bilden die Ergebnisse unabhängiger Marktforschung. Das bedeutet, wir beauftragen regelmäßig Umfragen sowohl auf Kundenseite als auch unter unseren Vertriebspartnern. Die daraus entstehenden Produktimpulse werden dann in einer Erprobungsphase auf ihre Kundenorientierung und Markttauglichkeit getestet. Auch heuer haben wir eine intensive Marktforschungs- und Erprobungsphase durchgeführt und infolgedessen im Sommer 2022 eine Reihe an neuen Produktlösungen und RechtsService-Leistungen auf den Markt gebracht.

IVVA: Und möchten Sie etwas speziell hervorheben?

VST Loinger: Im D.A.S. Firmen-Rechtsschutz ist Streitwert PROTECT hervorzuheben, also eine aliquote Leistung bei Streitwertüberschreitung. Dadurch gibt es keine Ablehnung mehr aufgrund einer überschrittenen Streitwertgrenze. Das ist einzigartig innerhalb der Branche und hat uns viel Zustimmung eingebracht.

Ebenfalls im Unternehmensbereich wurde unser neuer Cyber-Rechtsschutz von Beginn an sehr gut angenommen. Und wir haben beispielsweise im Landwirtschafts-Rechtsschutz oder im Grundstückseigentums- und Miet-Rechtsschutz einerseits bedarfsorientierte Neuerungen eingebaut und anderseits Komplexität reduziert.

Im D.A.S. Privat-Rechtsschutz haben wir nun ein neues Angebot für eine sehr absicherungsbedürftige Zielgruppe: Mit unserer kürzlich lancierten Produktlösung Leaders PROTECT sichern wir Führungskräfte ohne erweiterten Privat-Versicherungsschutz in relevanten Situationen ab. Mit dem für Privatkundinnen und -kunden jederzeit online abschließbaren Produkt Recht2Go haben wir zudem eine äußerst kostengünstige Rechtsberatung auf den Markt gebracht, die ein ideales Einstiegsprodukt darstellt.

IVVA: Welche rechtliche Absicherung bietet die D.A.S. hinsichtlich Cyber-Security und Home-Office an?

VST Loinger: Keine Frage, die zunehmende Digitalisierung und Vernetzung bietet vielfältige Chancen. Doch eine unbedachte digitale Nutzung kann weitreichende Folgen haben. Rechtliche Schwierigkeiten beginnen bei Verstößen gegen das Datenschutzgesetz in Bezug auf personenbezogene Daten und reichen bis zu Phishing und Cyber-Attacken. Auch das über Social Media weit verbreitete Cyber-Mobbing ist keinesfalls ein Kavaliersdelikt, sondern nach dem Strafgesetzbuch strafbar. Sowohl für Privatpersonen als auch für Firmen kann man hier nur zu einer guten Absicherung durch einen Rechtsschutz, am besten aus dem Hause D.A.S., raten.

Wenn Unternehmen ihre firmeneigenen Websites auf Rechtskonformität prüfen möchten, bieten wir den D.A.S. Website-Check in Verbindung mit unserem Premium-Rechtsschutz an. In Kooperation mit einem österreichischen Legal-Tech-Unternehmen werden Websites hauptsächlich auf Datenschutzbestimmungen erstüberprüft, ob sie rechtlich einwandfrei sind. Darunter fällt etwa die gesetzkonforme Verwendung von Cookies, der Datenschutzerklärung und des Impressums, der Einsatz von extern geladenen Inhalten und die Weiterleitung von Userdaten an externe Unternehmen, die Datenverarbeitung und auch Sicherheitszertifikate.

Mit unserem heuer lancierten Cyber-Rechtsschutz sichern wir Firmen-Kundinnen und -Kunden hinsichtlich Cyber-Angriffe rechtlich ab, die weitreichende Folgen von Kosten für den Geschäftsentgang über Imageschäden bis hin zu Vertrauensverlust bedeuten können. Präventiv umfasst unser Cyber-Rechtsschutz einen Cyber Security Check, der Schwachstellen ausfindig macht und Maßnahmen zum Schutz der IT-Infrastruktur empfiehlt. Darüber hinaus leistet die D.A.S. umfassende Beratungs-Rechtsschutz nach einer Cyber-Attacke, etwa bei einem Meldeverfahren gegenüber der Datenschutzbehörde oder zur Verminderung von Reputationsschäden.

Bereits im Vorjahr haben wir unsere Versicherungsleistungen an die sprunghaft gestiegenen Home-Office-Aktivitäten angepasst, sodass das Arbeiten von zuhause – soweit für Rechtsschutz relevant –  ebenfalls in unseren Produkten rechtlich abgedeckt ist.

Nächste Woche erfahren wir:

  • Welche Rolle spielt die Digitalisierung für die D.A.S. und welche Vorteile bringt sie für Vermittler?
  • Nennen Sie uns doch aus Ihrer Sicht die Besonderheiten des D.A.S. Rechtsschutzes.
  • ESG und Nachhaltigkeit werden immer relevanter. Welche CSR-Aktivitäten hat die D.A.S. zuletzt gesetzt?

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