Studie zeigt: Bausparen gewinnt an Bedeutung (NL 9/26)

Bausparen: Stabilität, Wohnraumfinanzierung und neue Anforderungen!

Das FondsProfessionell titelt kürzlich: „Österreicher bleiben Bausparen treu“ und zitierte einige interessante Zahlen aus einer Studie des Marktforschungsinstituts:
37 % der Österreicher besitzen einen Bausparvertrag. 83 % betrachten das Bausparen als sichere und risikolose Form des Vermögensaufbaus, und 71 % sehen es als eine exzellente Basis für künftige Eigenmittel beim Immobilienerwerb an. Das erklärt, warum jedes Jahr hunderttausende Bausparverträge abgeschlossen. Im Jahr 2025 waren es 434.000 neue Verträge unterzeichnet. Dadurch erhöhten sich die Bauspareinlagen im Jahresvergleich um 626 Millionen Euro auf etwas mehr als 15 Milliarden Euro. 2025 wurden von den Bausparkassen 1,7 Milliarden Euro an Wohnraumfinanzierungen vergeben. Insgesamt belaufen sich die Ausleihungen auf etwas mehr als 20 Milliarden Euro.

Diese beeindruckende Zahlen machten uns neugierig. Daher fragten wir beim IVVA Agenturpartner s Wohnbausparkasse um weitere Details zu der Studie an. Denn Bausparen war schon immer ein ideales Zusatzprodukt für Versicherungsvermittler. Einfach. Jeder kennt es. Und alles, was mit dem Bausparer gekauft wird, muss auch versichert werden.

Wir haben schon mehrmals auf das Bausparen aufmerksam gemacht. Denn Wohnen wird immer teurer. Ein günstiges Bauspardarlehen kann hier die Lösung sein. 


Bausparen: Stabilität, Wohnraumfinanzierung und neue Anforderungen

Marcus Kapun (start:bausparkasse), Susanne Riess-Hahn (Bausparkasse Wüstenrot), Hans-Christian Vallant (Raiffeisen Bausparkasse) und Andreas Kaim (s Bausparkasse), von sWohnfinanz beigestellt
Marcus Kapun (start:bausparkasse), Susanne Riess-Hahn (Bausparkasse Wüstenrot), Hans-Christian Vallant (Raiffeisen Bausparkasse) und Andreas Kaim (s Bausparkasse). Foto von s Bausparkasse beigestellt

Details zur Wohnstudie erfahren wir im IVVA-Interview von Andreas Kaim, Vorstand der s Bausparkasse:
Der Bausparkassenverband Österreich (BVO) beschäftigt sich intensiv mit der Weiterentwicklung des Bausparens. Dafür wurde im Februar 2026 eine Wohnstudie bei Integral in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse der Wohnstudie 2026 zeigt deutlich: Wohnen bleibt für viele Menschen sehr herausfordernd – gleichzeitig steigt das Bedürfnis nach Sicherheit und planbarer Vorsorge. Vor diesem Hintergrund gewinnt das Bausparen wieder stark an Bedeutung: Als verlässlicher Weg zum Aufbau von Eigenmitteln und als wichtiges Instrument, um Wohnraum zu ermöglichen. Was das konkret bedeutet, erklärt Andreas Kaim, Vorstand der s Bausparkasse im Gespräch.

IVVA: Herr Kaim, welche Ergebnisse der neuen Wohnstudie fanden Sie besonders bemerkenswert?

Andreas Kaim, Vorstand der s Bausparkasse: Die aktuelle Integral-Umfrage zeigt sehr klar: Der Wunsch nach den eigenen vier Wänden ist ungebrochen. 82 % der Österreicher:innen würden am liebsten im Eigentum wohnen. Oft fehlt aber ein erheblicher Teil der notwendigen Eigenmittel für so ein Projekt – im Schnitt rund 75 % des erforderlichen Eigenkapitals. Dazu kommen steigende Mieten und weiterhin hohe Baukosten. All das macht deutlich: Leistbares Wohnen bleibt eines der zentralen gesellschaftlichen Themen unserer Zeit.

IVVA: Welche Rolle spielt Bausparen heute beim Thema „Wohnen“ bzw. „Sicherheit“?

Kaim, s Bausparkasse: Eine ausgesprochen wichtige. 83 % der Befragten sehen im Bausparen eine sichere und risikolose Möglichkeit, ein finanzielles Polster aufzubauen. Sicherheit ist derzeit das dominierende Sparmotiv, besonders in einem Umfeld, in der Preis- und Zinsentwicklung die Menschen verunsichern. Das Bausparen ist einfach, planbar und seit Jahrzehnten bewährt. Genau diese Verlässlichkeit wird aktuell besonders geschätzt.

IVVA: Viele Menschen sagen, Eigentum sei für sie unleistbar. Wie kann Bausparen dennoch unterstützen?

Kaim, s Bausparkasse: Vor allem junge Menschen und Familien profitieren, weil regelmäßiges Ansparen über Jahre hinweg jene Eigenmittel schafft, die Banken für eine Finanzierung voraussetzen. Wer früh beginnt, verbessert seine Chancen auf Eigentum deutlich. Hinzu kommt: Allein 2025 wurden über das Bausparsystem 1,7 Milliarden Euro an Wohnraumfinanzierungen ermöglicht – ein wesentlicher Beitrag, um Wohnen leistbarer zu machen.

IVVA: Die Studie zeigt auch einen Digitalisierungsschub. Welche Entwicklungen beobachten Sie?

Die Hälfte der Österreicher:innen kann sich vorstellen, einen Bausparvertrag online abzuschließen – 16 % haben das bereits getan. In der Sparkassengruppe liegt die Online-Abschlussquote mittlerweile bei über 20 %, Tendenz steigend. Das Produkt eignet sich ideal dafür: Es ist unkompliziert, sicher und unabhängig von Öffnungszeiten.

Auch bei Wohnbaufinanzierungen sehen wir einen Trend: 49 % können sich zumindest einen teilweisen digitalen Abschluss vorstellen. Das zeigt, wie selbstverständlich moderne, hybride Beratungs- und Abschlussprozesse geworden sind.

IVVA: Was sind Ihre Umsetzungsmaßnahmen daraus?

Bild Podcast-Studio, von s Bausparkasse beigestellt

Kaim, s Bausparkasse: Wir möchten gemeinsam mit unseren Partnern noch stärker vermitteln, wie wichtig frühzeitiges Ansparen ist. In einer Zeit, in der Wohnen immer teurer wird, bleibt das Bausparen ein stabiler Anker – und für viele der entscheidende erste Schritt Richtung auf dem Weg ins Eigentum.

Wir alle wissen, dass aktuell viel Bewegung am Markt herrscht. Darauf reagieren wir natürlich – unsere Partner halten wir auf der Website www.sbausparkasse.at/partner immer auf dem Laufenden. Zusätzlich haben wir seit letztem Jahr ein neues Informations-Format: Mit dem Podcast „Bau dir was auf“ nehmen wir Fragen unserer Kund:innen auf und erklären diese kurz und unterhaltsam. Monatlich werden auf www.sbausparkasse.at/podcast neue Themenbereich hinzukommen. Auch hier lohnt sich regelmäßiges Vorbeischauen – geben Sie diesen Tipp gerne auch unseren gemeinsamen Kund:innen weiter.

 

Zum Weiterlesen, um noch mehr über Bausparen zu erfahren:

  • FMA verlangte bei Wohnraum-Finanzierung mindestens 20 % Eigenmittel. Ideale Voraussetzungen für ein Comeback des Bausparers und der günstigen Bauspardarlehen. Wir berichteten darüber und zwar hier…
  • Hilft der Bausparer mit, auch der nächsten Generation das Eigenheim zu schaffen? Auch darüber haben wir zuletzt berichtet, und zwar hier…
  • Wie kann man Junge wieder verstärkt vom Bausparen überzeugen? Dazu haben wir Argumente erhalten und zwar hier…
  • Und über neue Einsatz-Möglichkeiten für „lebenswichtige“ Bereiche, wie Unfall/Pflege bzw. Aus- und Weiterbildung haben wir berichtet, hier…

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