Leiter Alterssicherungkommission trat zurück? Folgen? (IVVA 28b/21)

Stefan Otto, Vertriebsdirektor Österreich, Foto von WWK beigestellt

Interview mit Stefan Otto, Vertriebsdirektor Österreich WWK Versicherungen

Vorige Woche (in Teil 1 des Interviews hier zum Nachlesen…) sprachen wir über die Folgen der staatlichen BU-Reform, die Notwendigkeit der privaten Vorsorge und damit der Möglichkeit für Agenten dieses große Marktpotential zu lukrieren und gleichzeitig eine gesellschaftlich wichtige Aufgabe zu erfüllen.

Heute erfahren wir von Direktor Otto Details zur fondsgebundenen Lebensversicherung und warum der Leiter der Alterssicherungskommission „aus Frust, weil die Politik die langfristige Sicherung der Pensionen, nicht ernst genug nimmt, zurück getreten ist. Auch weil das Pensions-Antrittsalter sinkt – trotz steigender Lebenserwartung – und damit die staatliche Pension noch mehr ins Minus gerät, liegen in der privaten Pensionsvorsorge große Marktchancen, auch für Agenten.
Die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Versicherers als Garantie für den Kunden, die zugesagte Leistung zu erhalten ist ebenso Thema, wie regelmäßige Auszeichnungen der WWK.

IVVA: Kommen wir zu Ihrem Kernprodukt, der fondsgebundenen Lebensversicherung.

Auch dazu ein aktueller Bezug: Walter Pöltner, der Vorsitzende der Alterssicherungskommission, trat kurz nach Bekanntgabe der heurigen gesetzlichen Pensionserhöhung zurück. Er treffe diese Entscheidung „aus Frust, weil die Politik die langfristige Sicherung der Pensionen, aber auch der Pflege, nicht ernst genug nimmt“, sagte er in den Oberösterreichischen Nachrichten.

Das klingt auch nach einem „aufgelegten Elfer“ für Anbieter von privater Pensionsvorsorge.

Otto, WWK: Es stimmt. Der Bedarf an privater Altersvorsorge ist wachsend, bedingt durch die demografische Entwicklung unserer Gesellschaft. Die Menschen werden immer älter und genießen dadurch länger ihre Pension. Gleichzeitig werden immer weniger Kinder geboren und die Kinder der Baby-Boomer-Generation geht in Kürze in Pension. Somit müssen immer weniger Junge für immer mehr Pensionisten einzahlen. Das kann sich einfach nicht ausgehen. Die Folge: Ohne private Vorsorge wird kaum jemand seinen Lebensstandard im Alter halten können.

IVVA: Dazu kommt, dass in Österreich das Pensionsantrittsalter nicht steigt, sondern sogar wieder sinkt. Männer gehen im Schnitt mit 61,3 Jahren, Frauen mit 59 in Pension. Das heißt, wir gehen heute früher in Pension als in den 70-er Jahren des vorigen Jahrhunderts, bei gleichzeitiger Verlängerung der Lebensdauer um 11 Jahre. Sie haben also Recht: Das kann sich also irgendwie nicht ausgehen…

Otto, WWK: Jeder der Rechnen kann weiß, dass in einer alternden Gesellschaft – wie es in Österreich und Deutschland der Fall ist – in so einer Situation (also ständig steigende Lebenserwartungszeit mit sinkendem Pensionsantrittsalter) entweder die Beiträge der Berufstätigen stark steigen oder die Pensionen dramatisch gesenkt werden müssten. Daher gilt es privat vorzusorgen und 100, 200 Euro pro Monat auf die Seite zu legen.

IVVA: Wie sehen sie die Marktchancen für die Fondsgebunde? Lassen sie die Kunden nach den fast regelmäßigen Börsen-Crash überhaupt noch über die Türschwelle?

Otto, WWK: Wenn der Kunde einen fachlich versierten Berater hat, also Ihre MFA etwa, so wird dieser den jungen Kunden erklären, dass die Frage wo heute die Börsen stehen für die Rente in 20, 30 Jahren nicht besonders relevant ist. Das Auf- und Ab an den Börsen ist ein durchaus normaler Verlauf. Wenn man monatlich einzahlt und den Cost-Average-Effekt nutzt, kauft man gerade dann billig ein, wenn die Börsen tief sind.
Also muss der Berater nur noch das Problembewusstsein wecken und erklären, dass sich die Finanznöte des staatlichen Systems irgendwann auch bei der Rentenhöhe zeigen werden. Also privat vorzusorgen nötig ist, um den gewohnten Lebensstandard aufrecht erhalten zu können.

IVVA: Wenn man privat vorsorgt, fragt man natürlich auch, ob der Versicherer seine Versprechen in Zukunft wirklich einhalten kann. Wie sieht es mit der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der WWK aus?

Otto, WWK: Sie haben Recht. Die Finanz- und Substanzstärke ist das wesentliche Entscheidungskriterium bei der Wahl eines Versicherungspartners. Die WWK ist ein Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit. Das Unternehmen gehört unseren Kunden und keinen Aktionären, die Gewinne in Form von Dividenden erhalten wollen. Dazu weisen wir die höchste Eigenkapitalausstattung aller deutschen Lebensversicherer auf, wenn man es in Relation zu unseren Verpflichtungen setzt. Die WWK hat eine Eigenkapitalquote (Anmerkung der Redaktion: Eigenkapital in % der Deckungsrückstellung) von circa 6, %, der Durchschnitt der deutschen Lebensversicherer liegt bei gut 2 %.

IVVA: Für Vermittler, aber auch Kunden sind Auszeichnungen ein Hinweis auf Qualität, Kundenfreundlichkeit usw. Wie sieht es da bei WWK aus?

Otto, WWK: Als starke Gemeinschaft geben wir täglich unser Bestes, um unseren über 1,3 Millionen Kunden in allen Fragen rund um Versicherung, Vorsorge und Vermögen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Die WWK hat viele positive Ratings erhalten. Bei den Unternehmensauszeichnungen ist z.B. das Rating von Morgen & Morgen erwähnenswert, bei dem wir seit vielen Jahren mit der Top-Bewertung „Sehr gut“ geratet werden. Besonders stolz sind wir dabei auf die höchste Substanzkraft zum 16. Mal in Folge sowie die Klassifizierung unserer Finanzkraft mit „AAA“ durch das DFSI-Insititut. Auch unsere Service-Qualität wird regelmäßig prämiert.

Zu unserer Siegel-Parade kommen Sie hier…

IVVA: Möchten Sie zum Schluss Ihre besprochenen Vorteile kurz zusammenfassen?

Otto, WWK: Gerne.

  • Finanzkräftiger Versicherer, der aber nicht börsennotiert, sondern als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit organisiert ist. Als solcher ist die WWK ausschließlich den Kunden verpflichtet und agiert unabhängig von Aktionärsinteressen.
  • Vertrieb in Österreich nur über unabhängige Vermittler, keine Konkurrenz durch eigenen Ausschließlichkeitsvertrieb.
  • Leistungsfähiges BU-Produkt und einzigartige Grundfähigkeitsabsicherung.
  • Kernprodukt fondsgebundene Rentenversicherung, breite Fondsauswahl mit Ablaufmanagement um Verluste am Vertragsende zu vermeiden.
  • Starke Unterstützung der Vermittler vor Ort und im Service-Center aus München
  • Innovative digitale Services um Vermittler beispielsweise auch in Corona-Zeiten technisch aufzurüsten.

IVVA: Danke für die detaillierten Informationen. Bleiben Sie gesund und kommen Sie und Ihre Kollegen gut durch die 4. Welle!

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