Praxistipp: Der 1. Februar war „Ändere dein Passwort Tag“. Ein Weckruf (NL 5/26)

Warum Cyberangriffe boomen, wie Leichtsinn unsere Daten gefährdet und was Sie jetzt sofort tun sollten. Egal, welcher Tag heute ist…

Manchmal genügt ein Blick auf die nackten Zahlen, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie ernst eine Lage wirklich ist. Der aktuelle Cyber Security Report 2026 liefert genau diesen Blick. Und dieser fällt wenig erfreulich aus: In Österreich wurden im Jahr 2025 um 12 Prozent mehr Angriffe auf Unternehmen, Organisationen und öffentliche Stellen registriert. Aber die Angriffe werden nicht nur mehr, sie werden gezielter, professioneller und vielschichtiger. Moderne Hackergruppen setzen heute auf KI‑Tools, um mehrere Kanäle (Telefon, social media, E-Mail, Webseiten usw.) zu raffinierter Täuschung zu kombinieren. Besonders beunruhigend: KI ermöglicht es, Angriffe in „Maschinengeschwindigkeit“ durchzuführen. Und ist damit deutlich schneller, als menschliche Verteidiger reagieren können. Weiters bedrohlich: Technologien, die früher nur staatlichen Akteuren vorbehalten waren, stehen heute praktisch jedem Cyberkriminellen zur Verfügung.

Doch wenn man ehrlich ist, machen wir es den Kriminellen in vielen Fällen viel zu leicht. Denn oft braucht es keine technischen Meisterleistungen, sondern nur „menschliche Bequemlichkeit“. Und genau hier beginnt unser Problem. Denn dank DSGVO, DORA, NIS2 & Co sind Unternehmen verpflichtet, für Datensicherheit zu sorgen. Darauf haben wir schon mehrmals berichtet. Zum Nachlesen:


Daher nehmen Sie das Thema ernst! Was tun? Das versuchen wir einfach und praxisnah mit Tipps des BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) zu berichten.


Leichtsinn schlägt Sicherheit, und das regelmäßiger, als man glaubt!

Wir alle wissen, dass Passwörter wichtig sind und idealerweise lang, komplex und einzigartig sein sollten. Doch die Hacker wissen, dass Menschen selten so handeln, wie sie sollten.

Die jährliche NordPass‑Studie ist jedes Jahr aufs Neue eine ernüchternde Lektüre: Unter den weltweit am häufigsten verwendeten Passwörtern finden sich Dauerbrenner wie „123456“, „password“, „admin“ und einfache Zahlenfolgen. Viele dieser Passwörter lassen sich in weniger als einer Sekunde knacken. Das Unglaubliche dabei: Dieser Leichtsinn zieht sich durch alle Generationen. Die Idee der „Digital Natives“ – also dass junge Menschen per se edv- und sicherheitsaffiner seien – ist ein Mythos. Die Passwortgewohnheiten einer 18‑jährigen und eines 80‑jährigen unterscheiden sich laut Studie oft erstaunlich wenig. D.h. Menschen aller Altersgruppen verwenden Passwörter, die genauso nutzlos sind, wie wenn man das Passwort auf den Bildschirm kleben würde. 

Damit kommen wir zu dem Termin, der jedes Jahr aufs Neue Aufmerksamkeit verdient. Angesichts der oben zitierten Cyber-Gefahren unserer Ansicht nach 2026 dringlicher denn je ist:

1. Februar ist jährlich „Ändere‑dein‑Passwort‑Tag“!

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